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Lesezirkel im April

April 29 @ 19:00 - 21:00

Kostenlos

Werte Leserinnen und Leser,

nachdem wir im ersten Jahresdrittel über grundlegende Konzepte der Erhaltung und Erlangung von Macht besprachen, setzen wir nun mit dem fort, was die Gegenseite darstellt: Machtlosigkeit.

Mit Erwin Goffmans Werk „Stigma“ beschäftigten wir uns eingehend mit dem Konzept des Stigmas und den Strategien, die Menschen entwickeln, um mit stigmatisierten Identitäten umzugehen. Goffman definiert Stigma als eine negative Bewertung oder ein Etikett, das einer Person oder einer Gruppe von Personen zugeschrieben wird, basierend auf bestimmten Eigenschaften oder Merkmalen, die von der Gesellschaft als abweichend oder unerwünscht betrachtet werden. Welche Arten von Stigmata gibt es? Was bezeichnet man als normal und was als deviant? Dabei analysiert der Autor Machtstrukturen und sozialen Dynamiken, die dazu führen, dass bestimmte Gruppen oder Personen stigmatisiert werden. Menschen, die stigmatisiert sind, können sich machtlos fühlen, da sie oft wenig Kontrolle über die Zuschreibung ihres Stigmas haben und den negativen sozialen Konsequenzen ausgesetzt sind. Diese Abhandlung bietet wichtige Einsichten in die Erfahrungen von Machtlosigkeit, die mit Stigmatisierung verbunden sind.

Zur Besprechung des Buches treffen wir uns am Montag, den 29.04.2024 um 19 Uhr in der Kuppel der Centrum Moschee.
(Böckmannstraße 40, 20099 Hamburg)

Details

Datum:
April 29
Zeit:
19:00 - 21:00
Eintritt:
Kostenlos

Veranstaltungsort

Centrum Moschee
Böckmannstraße 40
Hamburg, 20099 Deutschland
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Lesezirkel

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