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SUMMARY:Das Schöne – Zwischen Licht\, Raum & Dialog
DESCRIPTION:Die Fachgruppe Architektur und Ingenieurwesen des NmA e.V. lädt am 18. September 2026 zu einem Themenabend über „Das Schöne“ in der Architektur von Moscheen ein. \nIm Mittelpunkt steht das Islamische Forum Penzberg – eine moderne Moschee mit Bibliothek und multifunktionalen Räumen\, die sakrale Funktionen mit offenen Begegnungsräumen für Muslime und Nicht-Muslime verbindet. \nAlen Jašarevič\, Architekt des Islamischen Forums Penzberg\, nimmt uns mit in die Entstehung des Projekts: von der ersten Idee über die Zusammenarbeit mit Gemeinde und Öffentlichkeit bis hin zu Gestaltung\, Nachhaltigkeit und Nutzerbeteiligung. Darüber hinaus gibt er Einblicke in seine Mitwirkung an weiteren Sakralbauten und eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf zeitgemäße religiöse Architektur. \nWas macht eine Moschee schön? Welche Ideen\, gestalterischen Entscheidungen und technischen Lösungen prägen ihre Architektur? Und wie kann zeitgemäßer Moscheebau Räume schaffen\, die Menschen verbinden und den Dialog zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen fördern? \nIm Anschluss an den Vortrag freuen wir uns auf eine gemeinsame Fragerunde und Diskussion. \nEure Fachgruppe Architektur und Ingenieurwesen\ndes NmA e.V.
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SUMMARY:Fachgruppe Jura – "Wenn Schutz versagt" Vortrag & Austausch mit Prof. Dr. Sebastian Scheerer
DESCRIPTION:„Wenn Schutz versagt“ – Ein kriminologischer Blick auf völkerstrafrechtliche Kernverbrechen- \nDie Fachgruppe Jura des NmA e.V. lädt am 23. September 2026 zu einem Vortrag des Kriminologen und Juristen Prof. Dr. Sebastian Scheerer zum Thema „Wenn Schutz versagt – ein kriminologischer Blick auf völkerstrafrechtliche Kernverbrechen“ ein. \nDen Ausgangspunkt des Vortrags bildet die Beobachtung\, dass gerade bei völkerstrafrechtlichen Kernverbrechen Drittstaaten oftmals in einer Zuschauer-Rolle verharren\, ein Phänomen\, das in der Kriminologie seit der tragischen Ermordung der US-Amerikanerin Kitty Genovese im Jahr 1964 als „Zuschauer-Effekt“ bekannt ist. \nProf. Dr. Sebastian Scheerer\, ehemaliger Direktor des Instuts für Kriminologische Sozialforschung an der Universität Hamburg\, diskutiert das Phänomen anhand verschieder Aspekte: sind im Rahmen der Staatenwelt wirklich „ungewollte Zuschauereffekte“ möglich? Entsteht die Abwesenheit von Schutz nicht eher aus Gründen eines „Rational Choice“? Welche Möglichkeiten einer systemischen Selbstkorrektur sind denkbar\, um diesen Zustand zu überwinden? \nWarum kommt es aber im Ergebnis dennoch so selten zu einer systemischen Selbstkorrektur? Und welche Rolle spielt der seit Jahrzehnten zu beobachtende „democratic backslide“? \nIm Anschluss an den Vortrag freuen wir uns auf eine gemeinsame Fragerunde und Diskussion. \nEure Fachgruppe Jura\ndes NmA.
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SUMMARY:10/2026 Lesezirkel im Oktober
DESCRIPTION:Was\, wenn Liebe kein Gegenpol zur Politik wäre\, sondern ihre notwendige Ergänzung? \nFür den Psychoanalytiker Erich Fromm muss die Gesellschaft so organisiert werden\, „dass die soziale\, liebevolle Seite des Menschen nicht von seiner gesellschaftlichen Existenz getrennt\, sondern mit ihr eins wird. [..] Der Glaube an die Möglichkeit der Liebe als einem gesellschaftlichen Phänomen und nicht nur als einer individuellen Ausnahmeerscheinung ist ein rationaler Glaube\, der sich auf die Einsicht in das wahre Wesen des Menschen gründet.“ \nWie aber kann ein solcher „rationaler Glaube“ überhaupt entstehen? Wie öffnen wir unsere Herzen füreinander\, wenn unsere Welt zunehmend von Spaltung\, Polarisierung und Konflikten geprägt ist? \nNavid Kermani greift diesen Gedanken in seinem vielbeachteten Buch „Wenn sich unsere Herzen gleich öffnen. Über Politik und Liebe“ auf und macht ihn erfahrbar: durch die Totenwaschung seines Vaters\, durch Musik\, durch die Hochzeit seiner Tochter. Persönliche Momente treffen auf die großen Erschütterungen unserer Zeit: Krieg\, Demokratiekrise\, der Wandel des Westens. Doch sein Buch ist keine bloße Bestandsaufnahme einer krisenhaften Gegenwart. Immer wieder führt er zurück zu einer grundlegenden Frage: Wie können wir trotz aller Unterschiede miteinander verbunden bleiben? \nDabei versteht Kermani Liebe nicht als Gegenpol zur Politik\, sondern – ganz im Sinne Fromms – als eine Haltung\, die auch für unser gesellschaftliches Zusammenleben entscheidend sein kann. Zuhören\, Empathie und die Bereitschaft\, den anderen nicht zum Feind zu machen\, werden bei ihm zu Formen des Widerstands gegen die fortschreitende Spaltung. \nZur Besprechung des Buches treffen wir uns am Donnerstag\, den 08.10.2026 um 19 Uhr im Seminarraum des Asien-Afrika-Instituts.\n(Edmund-Siemers-Allee 1\, 20146 Hamburg\, Ostflügel).
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