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SUMMARY:Kalligraphieausstellung "Ein ästhetischer Brückenschlag" mit Iyad Shraim
DESCRIPTION:Kalligraphieausstellung: „Ein ästhetischer Brückenschlag“ \nDie Ausstellung des Kalligraphen und Literaturwissenschaftlers Iyad Shraim schlägt eine eindrucksvolle Brücke zwischen deutscher Literatur und persisch-arabischer Schriftkunst. In seinen Werken verbindet er ausgewählte Texte bedeutender deutscher und iranischer Dichter*innen wie Goethe\, Schiller\, Heine\, Droste-Hülshoffsowie Hafiz und Rumi\, die er teilweise ins Arabische überträgtund in verschiedenen Stilen der arabischen und persischen Kalligraphie künstlerischgestaltet. Dabei entstehen kunstvolle Kompositionen in verschiedenen Schriftstilen\, die Sprache\, Form und Kultur miteinander verschmelzen lassen. Die Ausstellung lädt dazu ein\, Kalligraphie als lebendigen Dialog zwischen Orient und Okzident zu entdecken und die Schönheit schriftlicher Ausdrucksformen neu zu erleben. \nÜber den Kalligraphen:\nIyad Shraim ist ein deutsch-jordanischer Literaturwissenschaftler und Kalligraph\, geboren in Amman.\nEr studierte Deutsche und Französische Philologie an der University of Jordan und setzte seine akademische Laufbahn an der Universität Münster fort\, wo er einen Magister in Germanistik und Arabistik erwarb. Seine Magisterarbeit untersuchte die Rezeption von Goethes Faust in der arabischen Literatur. Anschließend promovierte er mit einer interkulturellen Studie über das Motiv des „Klon-Menschen“ im deutschen und arabischen Roman. \nDatum und Uhrzeit: 11. Juni um 18:00 Uhr\nOrt: Im Asien-Afrika-Institut\, Edmund-Siemers-Allee 1\nFlügelbau Ost\, 2. Stock\, Universität Hamburg \nLimitierte Plätze
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SUMMARY:06/2026 Lesezirkel im Juni
DESCRIPTION:„Arbeite für dein irdisches Leben im Verhältnis zu deinem Platz darin\, und arbeite für dein Leben nach dem Tod im Verhältnis zu deiner Ewigkeit darin.“ Dies ist ein Teil des Ratschlags\, den der große Theologe und Mystiker Abu Hamid al-Ghazali (1058–1111 n. Chr.) in seinem Brief an seinen Schüler niedergeschrieben hat. Ein alter Schüler al-Ghazalis hatte fast sein ganzes Leben lang die islamischen Wissenschaften studiert\, darunter auch die zahlreichen Werke seines Meisters. Angesichts des nahenden Todes wendet er sich erneut an seinen Meister und bittet ihn diesmal um eine Zusammenfassung all seiner Lehren. „Ayyuha l-walad“ ist al-Ghazalis Antwort darauf. Der Schwerpunkt dieser kurzen Abhandlung liegt auf religiösem und spirituellem Handeln sowie auf der Umsetzung des erworbenen Wissens in die Praxis. \nZur Besprechung des Buches treffen wir uns am Do 18.06.2026 um 19 Uhr im Haus des Engagement (2. Obergeschoss).\n(Eifflerstraße 43\, 22769 Hamburg)
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SUMMARY:Die Errettung der Kinder - Ästhetisches Denken für eine kindgerechte Gesellschaft
DESCRIPTION:Werte Gäste\, liebe Leserinnen und Leser\, \nwir laden Sie herzlich zu unserem NmA Themenabend „Die Errettung der Kinder – Ästhetisches Denken für eine kindgerechte Gesellschaft“ mit der Gastreferentin Prof. Dr. Tuba Işık ein. \nDie Veranstaltung findet am Freitag\, den 03. Juli 2026\, um 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) in der Zentralbibliothek (Hühnerposten 1\, 20097 Hamburg) statt. \nKinder gelten in unserer Gesellschaft als das Kostbarste\, was wir haben und doch scheinen sie in den Strukturen\, die wir für sie bauen\, oft am wenigsten gehört zu werden. Wie verändert die digitale Welt Kindheit und Jugend? Was bedeutet es\, wenn eine ganze Generation ängstlich aufwächst? Und wessen Verantwortung ist es\, das zu ändern? \nGenau solche Fragen wurden von den Werken angestoßen\, welche in den NmA Lesezirkeln besprochen wurden. In „Kinder – Minderheit ohne Schutz“ zeigt der Soziologe Aladin El-Mafaalani\, wie Kinder in Deutschland strukturell benachteiligt und politisch unsichtbar gemacht werden. Der amerikanische Sozialpsychologe Jonathan Haidt wiederum legt in „The Anxious Generation“ dar\, wie der Aufstieg der Smartphone-Kultur und der sozialen Medien eine ganze Generation in eine Krise der psychischen Gesundheit geführt hat. Beide Bücher beschreiben eindrücklich\, wie sich gesellschaftliche Strukturen\, digitale Medien und veränderte Lebenswelten auf Kinder und Jugendliche auswirken und stellen auf ihre Weise dieselbe drängende Frage: Wie muss eine Gesellschaft aussehen\, die Kinder wirklich ernst nimmt? \nUnter dem Titel „Die Errettung der Kinder – Ästhetisches Denken für eine kindgerechte Gesellschaft“ greift Prof. Dr. Tuba Işık diese Entwicklungen auf und liefert dazu einen konstruktiven Gegenentwurf mit der „Kultivierung des Selbst“. Sie zeigt auf\, was Kinder im Bildungskontext positiv brauchen\, um Charakter und Resilienz zu entwickeln. \nProf. Dr. Tuba Işık ist Professorin für Islamische Religionspädagogik und Praktische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. In Forschung und Lehre verbindet sie theologische\, pädagogische und ästhetische Perspektiven mit besonderem Interesse an Fragen der Bildung\, der Charakterentwicklung und des gesellschaftlichen Zusammenlebens. \nWir freuen uns auf einen anregenden Abend mit Prof. Dr. Tuba Işık und auf die anschließende gemeinsame Diskussion mit ihr. \nHerzliche Grüße\nEuer NmA-Team \n—\nDie Veranstaltung ist barrierefrei und findet in deutscher Sprache statt.
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