
Was bedeutet es, als „hässlich“ zu gelten und wer entscheidet darüber?
In „Hässlichkeit“ setzt sich Moshtari Hilal eindringlich, persönlich und politisch mit den Vorstellungen von Schönheit und Hässlichkeit auseinander. Ausgehend von eigenen Erfahrungen verbindet sie autobiografische Fragmente mit gesellschaftlicher Analyse, Theorie und künstlerischen Elementen. Sie zeigt, wie Körperbilder entstehen, wie Normen unser Selbstbild prägen und wie „Hässlichkeit“ als soziale Kategorie mit Macht, Ausgrenzung und Abwertung verknüpft ist.
Zur Besprechung des Buches treffen wir uns am Donnerstag den 12.02.26 um 19 Uhr in der Kuppel der Centrum-Moschee.
(Böckmannstr. 40, 20099 Hamburg)
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Liebe Freundinnen und Freunde,
wir laden Euch herzlich zu zwei aufeinander aufbauenden Schreibworkshops ein, in denen wir gemeinsam der Frage nachgehen, warum wir schreiben, was Schreiben in unserer Gesellschaft bewirken kann und wie jede und jeder einen eigenen Zugang zum Schreiben finden kann.
An zwei Tagen öffnen wir einen Raum für Reflexion, Ermutigung und praktisches Tun. Die Workshops sind als zusammenhängende Reise gedacht, können aber auch einzeln besucht werden.
Teil 1: Schreiben, was bewegt – Das Heldenhafte in uns erkennen
Datum: Freitag, 13.02.26
Zeit: 19 – 21 Uhr
Ort: Kuppelsaal, Centrumsmoschee, Böckmannstraße 40, 20099 Hamburg
Dieser Workshop steht im Zeichen der Frage, warum wir schreiben und welche Rolle Schreiben in unserer Gesellschaft einnimmt. Im Mittelpunkt stehen Sinn, Verantwortung und Wirkung des Schreibens. Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander, wie Texte Orientierung geben, Haltung sichtbar machen und gesellschaftliche Prozesse begleiten oder hinterfragen können.
Durch Impulse, Gespräche und angeleitete Schreibübungen werden sie dazu eingeladen, innere Hemmungen abzubauen und einen persönlichen Zugang zum Schreiben zu finden. Schreiben wird dabei nicht als Leistung verstanden, sondern als Ausdruck dessen, was bereits da ist. Im gemeinsamen Arbeiten wird deutlich, dass in jedem Menschen etwas Heldenhaftes liegt und dass Schreiben helfen kann, dieses Eigene wahrzunehmen, zu benennen und ernst zu nehmen.
Der Workshop eröffnet damit einen Raum der Ermutigung und bereitet den inneren Aufbruch vor, aus dem die Heldenreise des Schreibens beginnt.
Teil 2: Der Akt des Schreibens – Höhen und Tiefen überwinden
Datum: Samstag, 14.02.26
Zeit: 10 – 15:30 Uhr
Ort: Westflügel im Literaturhaus, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg
In diesem Workshop steht der Akt des Schreibens selbst im Mittelpunkt. In angeleiteten Schreibphasen und durch gezielte Impulse werden die Teilnehmenden ins Tun geführt. Beim Schreiben werden wir feststellen, dass es ein Prozess ist und einer Heldenreise gleicht: der Aufbruch zum Schreiben, dann kommen Zweifel: Kann ich überhaupt schreiben? Ist es zu schwer? Was habe ich der Welt schon zu sagen? – Hier stehe ich zur Seite, um zu begleiten.
Durch das eigene Schreiben werden die Teilnehmenden erleben, dass Schreiben nicht geradlinig verläuft, sondern Höhen und Tiefen kennt und genau das die eigene Kompetenz fördert. Dieser Workshop lädt dazu ein, den eigenen Schreibweg bewusst zu gehen und Vertrauen in den Prozess zu gewinnen. Das Ziel ist es, mit dem Schreiben nicht nur sich selbst zu entwickeln, sondern die Gesellschaft, in der wir leben, mitzugestalten.
Herzliche Grüße
Euer Westöstlicher Poet
Do, 12.02.26 19 Uhr
Teil des Jahresprogramm "Beauty & Gesellschaft"
Literarischer Diskussionskreis zum Buch "Hässlichkeit" von Moshtari Hilal.
Fr, 13.02.26 19 Uhr
"Schreiben, das bewegt – Das Heldenhafte in uns erkennen"
Einführung zum Schreiben in der Kuppel der Centrum-Moschee
Sa, 14.02.26
"Der Akt des Schreibens – Höhen und Tiefen überwinden"
Workshop im Literaturhaus